Fragen
 


  Was ist eine Erstuntersuchung?
Die Anamnese ist für die homöopathische Behandlung von entscheidender Bedeutung. Der geistige und emotionale Zustand ist für die Wahl eines Mittels oft ebenso von Bedeutung wie die körperlichen Symptome. Von Interesse sind auch Ihre Reaktionen auf die äußere Welt wie Temperatur, Wetter, Nahrung usw. Der Homöopath sucht auch nach Faktoren, die zu Ihrer Krankheit beigetragen haben oder sie gar verursacht haben können - dies schließt Stress, Schocks, Traumen oder vielleicht auch die Familiengeschichte ein. Je ausfürlicher und tiefer sich es gestaltet, je mehr Sie von sich preisgeben, desto eindeutiger wird es für mich, mir ein Bild von Ihnen zu machen und Ihnen das homöopathisches Mittel zu geben, daß Ihnen entspricht. Rechnen Sie für die Dauer dieses Gesprächs ruhig mit ungefähr 2 Stunden.

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  Was ist ein Konstitutionsmittel?
Als Konstitution bezeichnet man im Allgemeinen die Summe der körperlichen und psychischen Eigenschaften eines Menschen, und zwar im gesunden Zustand. Wenn man es also genau nimmt, gibt es an der Konstitution nichts zu behandeln! Als Konstitutionsmittel wird meist ein Arzneimittel bezeichnet, welches der gesundheitlichen Verfassung des Patienten (lebenslang) genau angemessen ist. Es ist das Mittel, welches der Patient zur Behandlung seiner Krankheiten benötigt und ansonsten wird höchstens einmal akut ein anderes Mittel gebraucht. Manchmal findet man solche Menschen, die zeit ihres Lebens nur ein Mittel immer wieder benötigen, wenn sie krank werden, doch das ist heutzutage sehr selten. In der Regel braucht man verschiedene Mittel, eine Serie von Mitteln, um den Weg zur Gesundheit zu ebnen. Der Begriff des Konstitutionsmittels ist in der Homöopathie relativ neu, bei Hahnemann und seinen Schülern findet man diesen Begriff noch nicht.

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  Wie schnell wirken die in der Homöopathie eingesetzten Arzneimittel?
Auf diese Frage kann man keine allgemeingültige Antwort geben. Das hängt von der Natur der Krankheit ab: ob akut oder chronisch, ob schon lange andauernd oder erst kürzlich entstanden usw.. Ebenso bestehen Abhängigkeiten von der Konstitution des Patienten und von dem gegebenen Mittel (Arzneimittel brauchen je nach ihrer Eigenart verschieden lange Zeit, um ihre Wirkung auf den Organismus zu entfalten, oder andersherum betrachtet reagiert der Organismus auf gewisse Arzneimittel sehr schnell, auf andere langsamer, was sich v. a. bei der Behandlung chronischer Krankheiten bemerkbar macht). In akuten Fällen kann die Erleichterung der Beschwerden oft schon Minuten nach der Einnahme des Mittels spürbar sein und von der ersten Dosis des Mittels komplett geheilt werden.

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  Tipps für den Umgang mit homöopathischen Arzneimitteln
Grundsätzlich gilt wie für alle anderen Arzneimittel auch hier:
Homöopathika sollen nur dann eingenommen werden, wenn sie wirklich gebraucht werden, und dann nur so, wie es der Arzt verordnet oder der Apotheker empfiehlt! Die Einnahme homöopathischer Arzneien sollte immer ca. 10 Minuten vor einer Mahlzeit erfolgen.
  • Tabletten und Globuli: unter der Zunge zergehen lassen.
  • Tropfen: direkt auf die Zunge träufeln. In beiden Fällen erfolgt die beste Aufnahme über die Mundschleimhaut. Niemals auf einen Metalllöffel geben!
  • Bei Kindern kann man das Medikament in einem Glas mit Wasser verdünnen oder auf ein Stück Würfelzucker träufeln.

  • Bei der Einnahme von Homöopathika kann es anfangs zu einer Verschlechterung der Symptome kommen. Homöopathen sprechen von der Erstreaktion sie gilt als Bestätigung für die richtige Wahl des Heilmittels. In diesem Fall wird das Medikament bis zum Abklingen der Symptome abgesetzt und anschließend in reduzierter Form weiter eingenommen. Bei starken, akuten Beschwerden kann eine solche Erstreaktion schon nach Minuten bis Stunden eintreten. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie das Gefühl haben, das Medikament wirkt zu stark oder Ihr Zustand verschlechtert sich. Aufbewahrung:
  • Kühl, aber nicht im Kühlschrank
  • Lichtschutz beachten!
  • Vor dem Zugriff von Kindern schützen
  • Nicht in der Nähe von elektromagnetischen Feldern lagern (TV-Gerät, Lautsprecherboxen, Batterien, Computer, etc.)

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      Welche Krankheiten kann man mit Homöopathie behandeln?
    Prinzipiell ist die Homöopathie eine universelle Heilungsmethode, d. h. man kann fast alles behandeln, was nicht gerade zwangsläufig in den Bereich der Chirurgie oder Notfallmedizin gehört. Akute Erkrankungen wie Mittelohrentzündungen, Blasenentzündungen, Kinderkrankheiten, Ischialgien, Grippe und Erkältungen sprechen im Allgemeinen sehr schnell auf ein homöopathisch richtig verordnetes Mittel an. Häufig sieht man in der homöopathischen Praxis Patienten mit allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen, mit Neurodermitis, Asthma, Psoriasis, Infektanfälligkeit, rheumatische Erkrankungen, Magen-Darm-Krankheiten, psychosomatische Krankheiten... . Doch auch viele andere akute und chronische Erkrankungen, teilweise auch solche, die in der orthodoxen Medizin als schwer oder gar nicht beeinflußbar gelten, lassen sich mit Homöopathie erfolgreich behandeln. Wenn man die Krankenjournale der Homöopathen bis Anfang unseres Jahrhunderts liest, so findet man auch viele geheilte Fälle von sehr ernsthaften Krankheiten wie Lungenentzündungen, Malaria, Cholera, Typhus, Tuberkulose usw., und man wundert sich, wozu die Homöopathie fähig ist. Bei Menschen, denen Organe entfernt wurden oder deren Organe durch lange Krankheitsdauer schon erheblich geschädigt sind, ist natürlich auch mit Homöopathie keine vollständige Heilung mehr möglich. Doch läßt sich auch in diesen Fällen der allgemeine Gesundheitszustand oft noch erheblich verbessern, wenn die Homöopathie neben der manchmal unerläßlichen schulmedizinischen Therapie eingesetzt wird. Letztendlich hängt es in hohem Maße von den Fähigkeiten und der Erfahrung des behandelnden Homöopathen ab, welche Krankheiten man mit Homöopathie behandeln kann.

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      Was kostet die Behandlung?
    Da ich nicht keine Vertragsärztin bin, kann ich nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen, daß heißt, Sie müssen die Kosten weitgehend selbst tragen. Die privaten Krankenkassen übernehmen (je nach Kasse!) alles oder einen bestimmten Anteil der Behandlung, die Beihilfe der Beamten ebenfalls, darauf kann man sich jedoch nicht in jedem Falle verlassen. Am Besten ist es, direkt bei der Krankenkasse nachzufragen, inwieweit sie eine homöopathische Behandlung erstattet. Es gibt aber die Möglichkeit eine private Zusatzversicherung abzuschließen. Nähere Infos erhalten Sie über diesen link.
    Eine Preisliste meiner Leistungen können Sie demnächst einsehen (ist noch in Bearbeitung).

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      Ich bin auch im Notfall erreichbar
    Bitte dazu telefonisch in meiner Praxis ( 07441/2035 ) anrufen. Falls die Praxis nicht besetzt ist, entweder auf den Anfrufbeantworter sprechen oder mich per Handy anrufen.

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      Darf ich während der Behandlung auch zu meinem Hausarzt gehen?
    Natürlich. Es ist mein Wunsch, daß sich die verschiedenen Behandlungsmethoden, sei es nun die "Schulmedizin" oder die sogenannte "Alternativmedizin", gegenseitig respektieren. Sie können sich ergänzen und befruchten und so im Sinne des Patienten wirken.

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      Gibt es wissenschaftliche Beweise für den Erfolg Ihrer Behandlungsmethode?
    Neuerdings entscheiden Krankenkassen und Bundesämter darüber was wissenschaftlich sein soll. Deren Kriterien sind allerdings nicht transparent. Mit echt wissenschaftlichen Methoden ist bewiesen: Hochpotenzen haben Wirkungen in vitro und in vivo. Homöopathie wirkt über Plazeboeffekte hinaus. Ob die Homöopathie bei Ihnen wirkt, wissen Sie, wenn Sie's probiert haben. Wissenschaftlich oder sonstwie wird Ihnen dann egal sein.

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      Grenzen der Homöopathie
    Homöopathie kann viele Krankheiten und Beschwerden lindern oder heilen. Dennoch stößt auch sie auf natürliche Grenzen. Homöopathie ist eine Regulations- oder Reizkörpertherapie. Das bedeutet, dass Homöopathie aber nur dann erfolgreich eingesetzt werden kann, wenn die Körpersysteme noch auf die von außen gesetzten Reize reagieren können. Deswegen kann Homöopathie nur dort erfolgreich eingesetzt werden, wo Organe nur in ihrer Funktion gestört, jedoch nicht zerstört sind. Beispiel: Bei der Zuckerkrankheit ist die Bauchspeicheldrüse soweit zerstört, dass kein Insulin mehr gebildet werden kann. Aus diesem Grund muss das fehlende Insulin ersetzt werden; die Homöopathie wäre hier wirkungslos. Gleiches gilt selbstverständlich für schwere Herz- Kreislauferkrankungen, andere Stoffwechselerkrankungen oder bedrohliche Infektionskrankheiten, bei denen ein Antibiotikum einzusetzen ist.

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      Wo liegt Freudenstadt?
    Freudenstadt liegt im Nordschwarzwald, grob gesagt zwischen Stuttgart und Freiburg. Wir liegen auf 700 Metern Höhe, was uns immer frische Luft beschert. Die Winter sind schön und schneereich, Frühling gibt's nicht, Sommer ein wenig, aber Herbst dafür umso mehr. Das Städtchen hat 20.000 Einwohner, die Eingemeindungen mitgerechnet und ist Kurort. Ein Hotel oder eine Pension zu finden, ist nicht schwer. Zur Orientierung habe ich eine Anfahrtsskizze. Bitte hier klicken.

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